Kinder sind unsere Zukunft

NRW-Schulministerin Löhrmann
NRW-Schulministerin Löhrmann

Ein altes Sprichwort sagt: „Kinder sind unsere Zukunft“. Wie wir heute mit unseren Kindern umgehen, das bestimmt unsere Welt von morgen.

Kind zu sein, bedeutet eine neue Welt zu betreten - und Kinder betreten sie vorbehaltlos. Kind zu sein bedeutet aber auch, Schutz zu bedürfen. Schutz vor Gefahren, die noch nicht erkannt wurden. Dieses Bedürfnis nach Schutz äußert sich besonders im Primarbereich noch in einem zunächst bedingungslosen Vertrauen gegenüber den Eltern bzw. den Erziehungsberechtigten, aber auch gegenüber Lehrkräften und pädagogischen Fachkräften. Es ist wichtig, Sie in der Schule und im außerschulischen Bereich auf die Welt von morgen behutsam vorzubereiten. Dies geschieht gerade auch im offenen Ganztag oder am außerschulischen Lernort. Mir ist es wichtig, dass unsere Kinder lernen, welch große Chance und Errungenschaft es ist, mit einer freiheitlich demokratischen Grundordnung in einem offenen Land zu leben. Wir können auf das Miteinander unterschiedlicher Kulturen in Nordrhein-Westfalen stolz sein und Sie alle tragen durch Ihre tägliche Arbeit dazu bei. Dafür möchte ich Ihnen mit diesen Zeilen danken.

 

Ich bin davon überzeugt, dass die Einnahmen des Abends dort ankommen, wo Kinder und Jugendliche Unterstützung brauchen. Die Gala setzt konkrete und relevante Themenschwerpunkte: 1. gesunde Ernährung, 2. Bewegungsprojekte und 3. die Unterstützung für junge Geflüchtete.

 

Kinder und Jugendliche werden vielfach ohne Frühstück in die Schule geschickt. Dabei ist gerade eine frühe Mahlzeit nicht nur für den Schulerfolg am Vormittag elementar wichtig. Auch auf dem Weg zur Schule wird von ihnen hohe Aufmerksamkeit gefordert. Hinzu kommt: Viele Kinder und Jugendliche können sich ein Essen in der schulischen Mensa nicht leisten. Die KJA Köln hilft hier unkonventionell und lässt kein Kind hungern, wenn es ein warmes Essen braucht. Dies wird nur durch partnerschaftliches Engagement und Unterstützung möglich.

 

Wie wichtig die Bewegung für Kinder und Jugendliche ist, belegen wissenschaftliche Studien. Umso wichtiger, dass Spielräume im Ganztag genutzt werden, um jungen Menschen Bewegung und Sport näher zu bringen. Dafür bedarf es oftmals nur weniger Materialien, manchmal muss aber auch ein qualifizierter Trainer oder eine Trainerin  engagiert werden. Ein Plus für die Ganztagsträger, die Partner finden, die ein Mehr an Bewegungsangebote schaffen.

 

Junge Geflüchtete gehören auf den Schulhöfen selbstverständlich zum Bild. Ihnen jedoch eine besondere Förderung zu geben, bedarf noch ein wenig mehr. Umso mehr befürworte ich die außerunterrichtlichen Aktionen wie die Aktion „Alle(s) in Bewegung“ der KJA Köln. Sie zeigt, dass man mit wenigen Mitteln viel erreichen kann. Auch hierfür braucht es starke Partner.

 

Unterstützen Sie die Arbeit der KJA Köln, indem Sie am 12. November einen Abend aus Kultur und kulinarischer Unterhaltung genießen – und spenden Sie für die Arbeit, die jungen Menschen im Rhein-Erft-Kreis zu Gute kommt.

 

Ich danke Ihnen für Ihre wichtige Arbeit und wünsche einen unvergesslichen Gala-Abend.

 

Ihre

Sylvia Löhrmann